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Vorschau Weltcup in Lake Placid (USA): Deutsche überzeugen mit guten Trainingsläufen - Lund und Williams harte Konkurrenten
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20.11.2009

Vorschau Weltcup in Lake Placid (USA): Deutsche überzeugen mit guten Trainingsläufen - Lund und Williams harte Konkurrenten

Autor: Johann Reinhardt
EVENT

Nach der dem Weltcupauftakt geht es heute mit dem zweiten Wettbewerb der Skeletonis in Lake Placid (USA) weiter. Aus Park City erfolgte die Weiterfahrt. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag absolvierten die Damen und Herren insgesamt sechs Trainingsläufe. Dabei war zu sehen, dass die beiden Deutschen Sandro Stielicke und Frank Rommel im Kampf um die Podestplätze ein Wörtchen mit reden können. Auch Zachary Lund sowie Tomass Dukurs und der russische Gesamtweltcupsieger Alexander Tretiakov hinterließen einen guten Eindruck. Im Damenbereich gibt es nicht viel weniger Favoriten. Marion Trott, Kerstin Szymkowiak, Amy Williams, Katie Uhlaender und Emma Lincoln-Smith bestachen durch gute Trainingsläufe.

Lund erneut stark – Deutsche mit guten Leistungen

Wie schon in der letzten Woche zeigten die US-Amerikaner Zach Lund und Eric Bernotas gute Trainingsleistungen. Nach den Rängen fünf und sechs beim Weltcupauftakt werden sie nun versuchen auf das Podium zu fahren. Beim ersten Trainingstag fuhr Lund die schnellste Zeit der Athleten aus der zweiten Gruppe, während in der Ersten Michi Halilovic und Frank Rommel aus Deutschland den Ton angaben. Am zweiten Tag zeigte sich das gleiche Bild bei den Ersten 26. gestarteten Athleten. Der Zweite des Weltcupauftakts, Sandro Stielicke, fuhr zweimal die Bestzeit und verwies seinen Landsmann Frank Rommel auf Rang zwei. In der zweiten Gruppe lag dagegen erneut Lund vorne und verwies in beiden Durchgängen seinen Landsmann Benotas auf Rang zwei. Im heutigen Abschlusstraining, wo alle Männer in einer Gruppe an den Start gingen, fand Rommel in beiden Durchgängen die schnellste Linie. Hinter ihm fuhren beide male Stielicke und Michi Halilovic auf die Plätze. Während Zachary Lund ausließ, musste sich Bernotas mit der acht- bzw. sechstschnellsten Zeit zufrieden geben. Die Gebrüder Dukurs aus Lettland fuhren ebenfalls mehrere Male unter die Top fünf und zählen so auch wieder zu den Kandidaten für das Podium, während der drittplazierte des Rennens in Park City, Kristan Bromley, beim letzten Testlauf nicht unter die Top ten kam. Auch die Kanadier lagen teilweise noch über einer halben Sekunde hinter den Zeiten der Besten. Gesamtweltcupsieger Alexander Tretiakov zeigte passable Leistungen und wird wohl nun erstmals den Sprung unter die Top ten schaffen können, nachdem er diesen in Park City noch verpasste. Der Schweizer Gregor Stähli war im ersten Lauf des dritten Trainingstages der Zwölftschnellste und trat im darauf folgenden Durchgang nicht an. Im morgigen Wettbewerb zählt er wieder zu den Athleten, die unter die Top ten fahren können. Ob ihm der Sprung aufs Podium gelingt ist aber fraglich. Derweil zeigte der Österreicher Matthias Guggenberger, dass für ihn in dieser Saison erstmals Weltcuppunkte möglich sind. Nach Rang 21 beim Weltcupstart fuhr er im letzten Trainingslauf auf Rang neun und deutete so sein großes Potenzial auf der Bahn an.

Trott und Williams stark

Die deutschen Damen lieferten gute Trainingsläufe ab, während Maya Pedersen teilweise noch eine Sekunde pro Lauf hinter ihren Konkurrentinnen zurück lag und sich heute verbessern muss, um unter die Top ten zu kommen. Gesamtweltcupgewinnerin Marion Trott fuhr in den erweiterten Favoritenkreis für den Wettbewerb. Trotz langsamen Startzeiten, wo sie fast eine halbe Sekunde Rückstand auf die Konkurrenz besaß, fuhr sie im letzten Training in beiden Läufen Bestzeiten. Auch ihre Landsfrau Kerstin Szymkowiak zeigte ihre Klasse und war nur unwesentlich langsamer. Natürlich ist im Kampf um die Podestplätze auch mit den Kanadierinnen Mellissa Hollingsworth und Michelle Kelly zu rechnen, doch vor allem Amy Williams zeigte konstant gute Leistungen und scheint die größte Konkurrentin der Deutschen zu sein. Die beiden US-Amerikanerinnen Noelle Pikus-Pace und Katie Uhlaender fuhren mehrere Male gute Zeiten, die durchaus auch für das Podest reichen könnten. Auch die Australierin Emma Lincoln-Smith gehört zum erweiterten Favoritenkreis.

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